Nordrhein-Westfalen liegt im Westen Deutschlands und
ist mit über 18 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der
Bundesrepublik Deutschland, flächenmäßig mit 34.080 km² das
viertgrößte. Landeshauptstadt ist Düsseldorf.
Alle Tourismusverbände in Nordrhein Westfalen
Geografie Räumliche Lage
In Nordrhein-Westfalen liegt unter anderem das Ruhrgebiet mit den
Städten Bochum, Bottrop, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen,
Hagen, Hamm, Herne, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen. Weitere große
Städte sind - hier im Uhrzeigersinn aufgeführt - Münster, Bielefeld,
Paderborn, Siegen, Bonn, Köln, Aachen, Mönchengladbach und Krefeld
sowie die südlich des Ruhrgebiets liegende Landeshauptstadt Düsseldorf
und die bergischen Städte Wuppertal, Remscheid und Solingen.
Städte Stadt Hamm
Nachbarländer Nordrhein-Westfalen grenzt im
Norden an das Land Niedersachsen, im Osten an Hessen und im Süden an
Rheinland-Pfalz sowie im Westen an Belgien und an die Niederlande.
Geschichte Nach dem Zweiten Weltkrieg erhält
Nordrhein-Westfalen seine rechtlichen Grundlagen mit der Verordnung Nr.
46 der britischen Militärregierung vom 23. August 1946 "Betreffend die
Auflösung der Provinzen des ehemaligen Landes Preußen in der Britischen
Zone und ihre Neubildung als selbständige Länder". Aus dem nördlichen
Teil der preußischen Rheinprovinz und der preußischen Provinz Westfalen
wird das neue Land Nordrhein-Westfalen gebildet. Am 21. Januar 1947
kommt durch die Verordnung Nr. 77 der britischen Militärregierung der
Freistaat Lippe hinzu. Nordrhein-Westfalen hatte seiner Zeit 11,8
Millionen Einwohner.
Erst am 25. Februar 1947 beschließt der Alliierte Kontrollrat die
Auflösung Preußens. Bis dahin gab es also die staatsrechtliche
Anomalie, dass ein neues Land gebildet worden war und gleichzeitig das
alte, also Preußen mit seinen Provinzen noch fortbestand.
Am 8. Mai 1949 wird das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland verabschiedet. Nordrhein-Westfalen wird Bundesland.
Am 10. Mai 1949 bestimmt der Parlamentarische Rat Bonn zur vorläufigen Bundeshauptstadt.
Am 10. März 1953 wird das Gesetz über die Landesfarben, -flagge und
wappen verabschiedet und am 12. Mai 1953 werden die Landschaftsverbände
Rheinland und Westfalen-Lippe gegründet.
Am 11. Mai 1954 wird die Gründung des Westdeutschen Rundfunks beschlossen.
Die Landesregierung eröffnet am 30. Juni 1965 die Ruhr-Universität in Bochum und am 12. Dezember 1968 die Universität Dortmund.
Ab 1. August 1971 wird das Bildungsangebot in Nordrhein-Westfalen um
15 Fachhochschulen in Aachen, Bielefeld, Bochum, Dortmund, Duisburg,
Düsseldorf, Essen, Hagen, Köln, Krefeld, Lemgo, Münster, Paderborn,
Siegen und Wuppertal erweitert. Ein Jahr später, am 16. Mai 1972 folgen
die Gesamthochschulen in Duisburg, Essen, Paderborn, Siegen und
Wuppertal sowie 1975 die einzige deutsche Fernuniversität in Hagen. Zum
1. Januar 2003 werden alle Gesamthochschulen in Universitäten überführt.
1974 werden die kommunalen Neugliederungsgesetze beschlossen, u.a. für das Ruhrgebiet. Sie treten zum 1. Januar 1975 in Kraft.
Am 17. Oktober 1994 treten die neue Gemeinde- und die neue
Kreisordnung in Kraft, nach der die kommunale Doppelspitze abgeschafft
wird. Gleichzeitig wird die Direktwahl der Oberbürgermeister bzw.
Bürgermeister und Landräte eingeführt.
Am 6. Juli 1999 erklärt der Verfassungsgerichtshof des Landes
Nordrhein-Westfalen die Fünf-Prozent-Hürde bei Kommunalwahlen für
verfassungswidrig. Die Klausel wird im Kommunalwahlgesetz gestrichen.
Landeswappen Das Landeswappen spiegelt die
räumliche Zusammensetzung des Landes wider. Es besteht auf der linken
Seite aus dem Symbol für den Rhein, auf der rechten Seite aus dem
Pferd, dem Symbol für die Region Westfalen und im unteren Winkelfeld
aus der Lippischen Rose für das Lipperland. Die Farben des Wappens
entsprechen denen der Landesflagge.
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