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Digitales Antennenfernsehen in München

Ab 30. Mai wird das über Antenne ausgestrahlte Fernsehsignal digitalisiert. Künftig brauchen Sie einen Digitalreceiver, damit Ihr Fernsehgerät das DVB-T-Signal verarbeiten kann.

Sollten Sie Ihr Fernsehprogramm noch immer über die Antenne empfangen, dann gehören Sie zu einer Minderheit von knapp 15% in München. Gerade mal zehn Programme: manchen Menschen hat das bisher ja gereicht - wenn nichts Gescheites kam, musste man nur neun Mal zappen, bevor man die Flimmerkiste wieder abschalten konnte. Mit der Einführung von DVB-T (Digital Video Broadcasting terrestrisch) wird jedoch auch über Antenne der Empfang von bis zu 24 Fernsehsendern möglich.

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken Set-Top-Box

Ab 30. Mai wird das Antennensignal in München, Südbayern und Nürnberg vom analogen auf digitalen Empfang umgestellt, genannt DVB-T (T steht für terrestrisch). Die drei öffentlichen Sender ARD, ZDF und Bayerischer Rundfunk senden noch für eine Übergangszeit von einigen Monaten zweigleisig analog und digital, die restlichen Sender stellen sofort auf die digitale Technologie um. Für die meisten Zuschauer in den betroffenen Gebieten bedeutet dies, dass sie ihren Fernseher nachrüsten müssen. Wer Kabelfernsehen oder Satellitenempfang hat, ist von der Umstellung nicht betroffen. Der Rest benötigt einen DVB-T-Empfänger (auch Set-Top-Box genannt), ansonsten funktioniert der Fernseher nicht mehr.

Welchen Receiver man kaufen soll, hängt von den eigenen Wünschen ab. Hat man z.B. noch einen Videorekorder und möchte, während man fernschaut, gleichzeitig ein anderes Programm aufnehmen, ist ein Receiver mit zwei Empfangseinheiten nötig, ein so genannter Twin-Tuner. Diese Geräte sind teurer als diejenigen mit nur einem Tuner: ihre unverbindliche Preisempfehlung beginnt bei etwas unter 200 Euro. Will man nur das Programm aufnehmen, das man gerade ansieht bzw. nicht nebenher ein anderes Programm schauen, reicht ein einfacher DVB-T-Empfänger. Es empfiehlt sich jedoch darauf zu achten, dass das Gerät zwei Scart-Anschlüsse enthält und das VPS-Signal übertragen kann. Ein einfacher DVB-T Receiver ist schon für unter 100 Euro zu bekommen. Je nach Ausstattung des Gerätes z.B. mit elektronischer "Fernsehzeitschrift" oder Anschlussmöglichkeiten an andere Multimedia-Geräte kann der Preis aber auch höher ausfallen.

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken

Umrüstung des Sendemasts auf dem Olympiaturm

Daneben gibt es noch die wesentlich teureren Digitalempfänger mit eingebauter Festplatte. Diese machen die Aufnahme von Fernsehprogrammen möglich, im Unterschied zum Videorekorder bieten sie noch den Vorteil des zeitversetzten Fernsehens. So kann man den Anfang der Sendung, die man gerade aufnimmt, bereits ansehen, während die Sendung noch läuft. Damit lassen sich beispielsweise Werbeblöcke überspringen oder ein Tor kann mehrfach angesehen werden, während die Aufnahme des Spiels weiterläuft.

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken

Unterwegs fernsehen z.B. mit dem Laptop

Warum haben sich die Fernsehsender zur Digitalisierung entschlossen und warum kann nicht einfach alles beim Alten bleiben? Das Antennenfernsehen stellt neben dem Satelliten- oder Kabelempfang eine veraltete Technik dar. Da sich nur eine begrenzte Zahl von Programmen die analogen Frequenzen teilen konnten, sind in den letzten Jahren immer mehr Haushalte auf Kabel oder Satellitenschüssel umgestiegen. Durch DVB-T steigt die Zahl der über Antenne empfangbaren Sender, was das Antennenfernsehen wieder attraktiv macht. Ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist auch der Fernsehempfang auf portablen (z.B. am Badesee) oder sogar mobilen Geräten (z.B. im Zug) in hoher Qualität. Man braucht sich weder Gedanken über die Himmelsrichtung machen (wie beim Satellitenempfang) noch ist man auf ein Kabel angewiesen.

Text: Albrecht Volk, Fotos: Projektbüro DVB-T-Bayern/Volk

 

 
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